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Hexentribunal. Beiträge zu einem Phänomen zwischen Recht und Religion. Hg. Christoph Becker, Gerda Riedl, Volker Peter Voss. |
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| Augsburg: Sankt Ulrich Verlag 2001 ISBN 3-929246-68-6; 416 S., € 19,90 |
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Die Hexenverfolgung gehört zu den dunkelsten Kapiteln europäischer Geschichte. Seriöses und weniger Seriöses ist hierzu publiziert worden. Studenten, Absolventen und Dozenten der Universität Augsburg, Juristen und Theologen, haben sich in einem umfangreichen Projekt mit der Geschichte der Hexenverfolgung, ihren religiösen, soziologischen und juristischen Hintergründen beschäftigt. Dabei entstanden Arbeiten, die vielschichtige Aspekte eines schwierigen Themas ebenso anschaulich wie fundiert beleuchten und einen aktuellen Stand der Forschung markieren. Die Arbeiten zeigen von verschiedenen Ansätzen her die antiken Ursprünge des juristischen Umgangs mit Zauberei ebenso auf wie die Entwicklung des Inquisitionsverfahrens aus dem römischen Recht. Damalige Gegner und Befürworter der Verfolgungspraxis wie Friedrich Spee auf der einen und Heinrich Kramer (Institoris) auf der anderen Seite kommen im historischen Kontext zu Wort. Theologische und rechtliche Hintergründe zu Teufelsglaube und Hexenverfolgung werden beleuchtet, aber auch die Aufarbeitung der historischen Verantwortung durch Papst Johannes Paul II. in jüngster Zeit. Das Werk »Hexentribunal« macht diese spannende Sammlung von Beiträgen junger Wissenschaftler jetzt in einem geschlossenen Gesamtwerk erstmals einem breiteren Publikum zugänglich. |
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